Sehr geehrte Angehörige,

bitte haben Sie aufgrund der aktuellen Situation, trotz Ihres schweren Verlustes, Verständnis für die nachfolgenden Regelungen und Maßnahmen für Trauerfeiern, die zum Schutz aller Beteiligten dienen.

Herzlichen Dank,

Ihre Friedhofsverwaltung

 

Grundsatz

Trauerfeiern auf den kommunalen Friedhöfen in Hagen können – unter Auflagen – entweder unter freiem Himmel am Grabe oder in der Trauerhalle des jeweiligen Friedhofs stattfinden.

Allgemeine Auflagen für Trauerfeiern

  • Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist – auch vor der Halle – einzuhalten.
  • Auf Beileidsbekundungen mit Körperkontakt (Hände schütteln, Umarmungen, etc.) ist zu verzichten.
  • Die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts sind zu beachten und einzuhalten.
  • Um Infektionsketten nachvollziehen zu können ist eine Teilnehmerliste zu erstellen. Diese wird nach Möglichkeit nur von einer Person (in der Regel vom Bestatter) erstellt.
  • Die Teilnahme am Begräbnis / der Trauerfeier ist Personen mit Fieber oder mit Symptomen einer Atemwegsinfektion untersagt!

Im Freien

  • Maximal zulässige Anzahl von 45 Trauergästen (plus Pastor / Trauerredner) entsprechend der örtlichen Situation am Grab. Die Hygienevorschriften müssen auch hier eingehalten werden können.
  • Das Tragen eines geeigneten Mund- und Nasenschutzes wird empfohlen.

In der Trauerhalle

  • Die maximal zulässige Anzahl der Trauergäste (plus Pastor / Trauerredner und Organist) ergibt sich aus der jeweils zur Verfügung stehenden Hallenfläche unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 1,50 m zur nächsten Person. In der ersten Reihe der Trauerhalle können links und rechts jeweils Familienangehörige aus demselben Haushalt gemeinsam sitzen. Daraus ergibt sich für die kommunalen Hallen (erste Reihe / restliche Halle):        

         Altenhagen            8 + 16 Personen

         Delstern                 16 + 6 Personen (plus 14 auf der Empore)

         Halden                   8 + 11 Personen

         Haspe                    10 + 16 Personen

         Holthausen            10 + 6 Personen

         Garenfeld               8 + 13 Personen

         Loxbaum                10 + 35 Personen

         Vorhalle                 10 + 12 Personen

  • Es ist ein geeigneter Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Gemeinsamer Gesang ist nicht möglich (nur Orgelspiel, Sologesang von vorne oder Musik über entsprechende Wiedergabegeräte).
  • Die Trauergemeinde verlässt (anders als sonst) zuerst die Halle und wartet auf dem Vorplatz. Die Sarg- Urnenträger verlassen die Halle als letzte und führen draußen wie gewohnt den Trauerzug an.
  • Der Trauerzug zum Grab darf eine maximale Anzahl von 25 angemeldeten Trauergästen nicht überschreiten! Bitte achten Sie, trotz Ihrer persönlichen Trauersituation, darauf den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten!

Traueranzeige

Für den Fall, dass Sie eine Traueranzeige für eine bevorstehende Bestattung in der Tagespresse planen, nutzen Sie bitte nachfolgende Formulierungshilfe, um den Personenkreis nicht zu vergrößern:

„Die Bestattung findet aufgrund der gegenwärtigen Situation im engsten Kreis statt.“

Für geplante Trauerfeiern in der Trauerhalle können Sie folgende Formulierung ergänzen:

„In der Andachtshalle herrscht Mund- und Nasenschutzpflicht.“

 

Friedhöfe

Kommunale Friedhöfe dienen vorrangig der Bestattung der Toten und sind Orte der Trauer, des  Gedenkens und des Erinnerns. Sie bilden aufgrund ihrer Gestaltung Orte der stillen Erholung und erlangen als grüne Lunge einer Stadt eine große Bedeutung.

RuheForst

Der RuheForst Philippshöhe Hagen bietet die letzte Ruhestätte in einem Laubwaldgebiet, welches sich weitgehend ungestört entwickeln darf.

Krematorium

Der 1892 in Hagen gegründete „Verein für Feuerbestattung“ stellte 1903, vertreten durch den 1. Vorsitzenden, den Sanitätsrat Dr. Eduard Müller, an die Ordnungsbehörde einen Bauantrag für ein Krematorium. Die Genehmigung wurde erteilt, jedoch mit dem Zusatz, dass Einäscherungen in Preußen nicht zugelassen seien.