Allgemeines

  • Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden. Hierfür stehen zwei Andachtsplatz zur Verfügung.

  • Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes ist möglich. 

  • RuheBiotope benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt und so zu wichtigen Bezugspunkten werden.

  • Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung.

  • Die Asche des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Massivholzurne beigesetzt.

  • Während einer kostenlosen Waldführung haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform, aber auch über die naturgemäße Waldwirtschaft in Hagen zu informieren.

  • Der Waldcharakter des RuheBiotops muss und soll erhalten bleiben. Aus diesem Grund ist es nicht zulässig, Kränze, Grabschmuck, Erinnerungsstücke, Kerzen, Lampen oder sonstige Grabbeigaben niederzulegen oder Anpflanzungen vorzunehmen oder die Grabstätten in sonstiger Form zu verändern. Lediglich am Tag der Beisetzung und an den gesetzlichen Totengedenktagen (Allerheiligen, Totensonntag) dürfen Blumensträuße oder kleine Grabgestecke niedergelegt werden. Blumensträuße oder Grabgestecke, die anlässlich einer Trauerfeier abgelegt wurden, werden nach Ablauf von drei Tagen von der Friedhofsverwaltung entfernt.

  • Das Befahren des RuheForstes mit Kraftfahrzeugen aller Art ist für den Nutzungsberechtigten grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme hiervon bildet nur der Tag der Beisetzung, an dem der obere Behelfsparkplatz benutzt werden kann, sofern dies nach den Witterungsverhältnissen gefahrlos möglich ist. Die Benutzung erfolgt dann auf eigene Gefahr des Fahrzeugführers.