Friedhof Vorhalle

Die Gemeinde Vorhalle bekam 1894 ihren eigenen Friedhof, der 1918 zum ersten Mal erweitert wurde. Die erste Andachtshalle aus dem Jahre 1900 wurde 1961 durch eine neue Halle ersetzt. Mit dem sogenannten „Neuen Teil“ oberhalb der Autobahn erhielt der Friedhof 1983 seine zweite Erweiterung. Auf dem Vorhaller Friedhof stehen zwei Grabsteine mit kyrillischer Aufschrift. Der eine Stein ist für einen, in Vorhalle verstorbenen, russischen Offizier und der andere Stein für die, in Hagen verstorbenen, Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Wie auf sehr vielen Friedhöfen, befinden sich auch in Vorhalle Gräber von Bombenopfern des letzten Krieges.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle das Grab des Gemeindevorstehers der Gemeinde Vorhalle, Ewald Kirchberg, geboren 1812 und verstorben 1902. Nach ihm wurde die „Kirchbergstraße“ in Vorhalle benannt.