Friedhof Delstern

Der Delsterner Friedhof ist einer der ältesten kommunalen Friedhöfe in Hagen. Er wurde 1883 als Gemeindefriedhof angelegt.

Auf diesem Friedhof finden sich auffallend viele Gräber und Ehrengräber bekannter Persönlichkeiten der Stadt wie: 
Ernst Meister, Christian Rohlfs, Eduard Müller, Eugen Richter, Willi Cuno, Karl Jellinghaus und Jürgen von Manger. Eng mit dem Friedhof Delstern verbunden ist das sich auf dem Friedhofsgrundstück befindende Eduard-Müller-Krematorium. Namensgeber und Erbauer ist der am 08. Dezember 1892 vom Sanitätsrat Dr. Eduard Müller gegründete Verein für Feuerbestattungen. Das Gebäude wurde von Peter Behrens gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Am 16. September 1912 fand in diesem Krematorium die erste Einäscherung in Preußen statt.

Auf dem Friedhof befinden sich Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Hierbei handelt es sich um Hagener, die bei Fliegerangriffen gestorben sind (Bombenopferfeld) und um italienische und sowjetische Kriegsgefangene.